Was passiert, wenn die Zinsbindung endet?
Die Sollzinsbindung bestimmt, wie lange der vereinbarte Sollzins gilt. Danach braucht eine noch offene Restschuld eine neue Regelung – etwa eine Anschlussvereinbarung bei der bisherigen oder einer anderen Bank.

Zinsbindung und Darlehenslaufzeit sind nicht dasselbe
Eine Zinsbindung von zehn Jahren bedeutet nicht automatisch, dass das Darlehen danach zurückgezahlt ist. Entscheidend ist, wie viel Sie bis dahin tatsächlich getilgt haben.
Wie verändert der Anschlusszins die Rate?
Für eine überschlägige Annuitätenrechnung lässt sich die Monatsrate näherungsweise aus Restschuld, Sollzins und anfänglicher Tilgung berechnen.
Beispiel mit Annahmen: Bei 200.000 € Restschuld, 4 % angenommenem Sollzins und 2 % anfänglicher Tilgung ergibt sich näherungsweise eine Monatsrate von 1.000 €. Das ist ein Rechenszenario, kein aktuelles Angebot.
Wann sollte man vergleichen?
Beginnen Sie rechtzeitig vor dem Ende Ihrer Zinsbindung mit der Prüfung Ihrer Vertragsunterlagen und verfügbaren Optionen. Kündigungsrechte, Forward-Darlehen und die konkreten Bedingungen müssen im Einzelfall betrachtet werden.
So geht es weiter
Nutzen Sie die Informationen als Orientierung und prüfen Sie die Konditionen anhand Ihrer persönlichen Situation. Eine konkrete Finanzierung ist immer vom Kreditinstitut und der Prüfung Ihres Vorhabens abhängig.
Persönliche Finanzierungsmöglichkeiten prüfen
Der bankübergreifende Vergleich und die Vermittlung erfolgen ohne gesondertes Honorar für Sie. Im Erfolgsfall kann eine Provision der Bank gezahlt werden; deren wirtschaftliche Berücksichtigung in Kreditkonditionen ist möglich.
Anschlussfinanzierung unverbindlich anfragen →Fachliche Orientierung und gekennzeichnete Modellannahmen; keine individuellen Bankangebote. Redaktioneller Stand: 13.10.2026.
